2016 bekam Change.org Deutschland den Big Brother Award, den so genannten “Oscar der Überwachung”. Noch auf der Bühne entkräftete Change.org die Vorwürfe. Damals wurde vieles vermischt, was nicht zusammengehört. Bei Change.org hat sich in den letzten zwei Jahren viel getan. Zeit für eine Zwischenbilanz.

Bei Change.org Deutschland brummt es. Unser 16-köpfiges Team unterhält eines der geschäftigsten Büros im fünften Stock der Bundespressekonferenz, direkt gegenüber vom Kanzleramt. Die aktuellen Zahlen sprechen für sich: sechs Millionen aktive Nutzer*innen, 9000 aktive Petitionen, mehr als 2,5 Millionen Unterschriften für erfolgreiche Petitionen pro Jahr.

Am 21. September 2016, knapp fünf Monate nach der Übergabe des BigBrother-Awards,  kommen sieben überzeugte Changer*innen zusammen. Sie gründen den Change.org Verein. Der Tag wird zum Schlüsselmoment für den Erfolg von Change.org Deutschland.

Knapp 10.000 Fördermitglieder

Das Ziel des Vereins: die Menschen vor Ort noch besser unterstützen, sich für positiven sozialen Wandel einzusetzen. Kampagnen unabhängig und selbstbestimmt umsetzen. Das hat viele überzeugt. Viele tausend Nutzer*innen wurden Teil der Changer-Community. Aktuell freuen wir uns über knapp 10.000 Fördermitglieder und tausende Einzelspender*innen, die uns finanzieren. Das damals kritisierte Bezahlmodell haben wir komplett aufgegeben.  Es ermöglichte gemeinnützigen Organisationen, ihre Newsletter zu erweitern. Wir sind jetzt zu 100% von unseren Nutzer*innen finanziert.

Vorwürfe widerlegt

Der Vorwurf, Change.org sei eine Datenkrake, widerlegt das “Doppel-Opt-In” auf unserer Seite: Wer sich mit seiner E-Mail-Adresse in den Change.org-Verteiler eingetragen hat, muss durch eine anschließende Bestätigungs-E-Mail den Eintrag und seine*ihre E-Mail-Adresse bestätigen (Double-Opt-In). Darüber hinaus sind wir die Petitionsplattform in Deutschland, die die wenigsten Daten speichert. Man braucht bei Change.org nichts weiter als eine gültige E-Mail-Adresse. Uns ist lediglich wichtig, dass hinter einer Unterschrift eine reale Person steckt. 

Datenschutz? Selbstverständlich!

Petitionen sind ein per se öffentlicher Akt. Wir sehen die Unterzeichnung von Petitionen als Akt öffentlicher Meinungsäußerung. Wer besonders sensibel ist, kann Change.org nach wie vor unter Pseudonym nutzen. Man kann sein Profil sowie Unterschriften zu einzelnen Petitionen jederzeit komplett löschen. Es werden keine Profile zu politischen Einstellungen gebildet. Zudem unterliegen wir in Deutschland dem deutschen Datenschutzrecht. Seit dem 25. Mai 2018 gilt für alle die Datenschutz-Grundverordnung, die die Daten der europäischen Bürger*innen noch sicherer macht.

Wir sind eine Bürgerrechtsplattform. Es ist für uns selbstverständlich, uns datenschutzkonform zu verhalten.

 

Die aktuellen Datenschutzrichtlinien für den Change.org Verein finden Sie hier:

https://changeverein.org/datenschutz/

https://changeverein.org/datenschutz-socialmedia/

 

Hier finden Sie unseren Jahres- und Wirkungsbericht für das Jahr 2017:

https://www.changeverein.org/transparenz/

https://www.change.org/policies/privacy

 

Weitere Stellungnahmen zum Thema Datenschutz finden Sie hier:

https://www.changeverein.org/datenschutz-entspricht-unserem-selbstverstndnis/

https://www.changeverein.org/datenschutz-entspricht-unserem-selbstverstndnis-teil-2/

https://changeverein.org/brgerbeteiligung-und-datenschutz-gehren-fr-uns-zusammen/