Information nach Art. 13 DSGVO für Bewerber*innen

Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben hat einen hohen Stellenwert für uns. Wir möchten Sie nachfolgend über die Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten bei uns aufklären.

Verantwortlicher

Verantwortlicher für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die im Rahmen des Bewerbungsverfahrens erfasst werden, ist Change.org e.V., Dorotheenstraße 33, 10117 Berlin, E-Mail: datenschutz[ät]changeverein.org.

Datenschutzbeauftragter

Unser Datenschutzbeauftragter steht Ihnen gerne für Auskünfte oder Anregungen zum Thema Datenschutz zur Verfügung:

datenschutz nord GmbH
Kurfürstendamm 212
10719 Berlin
Web: www.datenschutz-nord-gruppe.de
E-Mail: office[ät]datenschutz-nord.de

Daten, die wir verarbeiten

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens verarbeiten wir Daten von Ihnen, die wir für die Entscheidung über die Begründung des Beschäftigungsverhältnisses benötigen. Dies sind insbesondere Ihre Kontaktdaten, wie Ihr Name und Ihre Anschrift sowie alle mit der Bewerbung in Verbindung stehenden Daten, wie Lebenslauf, Zeugnisse, Qualifikationen, Antworten auf Interview-Fragen etc. Sofern Sie einen Antrag auf Reisekostenerstattung stellen, benötigen wir darüber hinaus auch Ihre Bankverbindungsdaten. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ergibt sich aus § 26 BDSG.

Sofern Sie uns darüber hinaus Daten zu Ihrer Person freiwillig mitteilen, verarbeiten wir auf der Grundlage Ihrer widerrufbaren Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 2 BDSG.

Zweck der Datenverarbeitung

Der Zweck der Datenerhebung ist das Bewerberauswahlverfahren.

Quelle der Daten

In der Regel verarbeiten wir nur die personenbezogenen Daten, die Sie uns im Rahmen des Bewerbungsverfahrens zur Verfügung stellen. Ggf. beziehen wir Daten über Sie auch aus anderen Quellen, einschließlich externen Geschäftspartnern, z.B. Personaldienstleistern (Headhunter). Wir können auch Daten erhalten, die Sie in beruflich orientierten sozialen Netzwerken, wie z.B. LinkedIn, öffentlich gemacht haben.

Datenlöschung

Soweit keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist existiert, werden die Daten gelöscht, sobald eine Speicherung nicht mehr erforderlich, bzw. das berechtigte Interesse an der Speicherung erloschen ist. Sofern keine Einstellung erfolgt, ist dies regelmäßig spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens der Fall. Wir löschen Daten auch, wenn Sie Ihre Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Daten widerrufen.

In Einzelfällen kann es zu einer längeren Speicherung von einzelnen Daten kommen (z.B. Reisekostenabrechnung). Die Dauer der Speicherung richtet sich dann nach den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bspw. aus der Abgabenordnung (6 Jahre) oder dem Handelsgesetzbuch (10 Jahre). Entsprechend der Verjährungsfristen ist eine weitergehende Speicherung Ihrer Daten zudem zulässig, sofern die Weiterverarbeitung nach erfolgter Interessenabwägung von uns zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

Sofern es nicht zu einer Einstellung gekommen ist, Ihre Bewerbung aber weiterhin für uns interessant ist, fragen wir Sie, ob wir Ihre Bewerbung für künftige Stellenbesetzungen weiter vorhalten dürfen. Diese längere Aufbewahrung erfolgt auf der Grundlage Ihrer widerrufbaren Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 2 BDSG.

Vertrauliche Behandlung und Empfänger*innen Ihrer Daten

Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich. Zugriff erhalten nur die Personen, die dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Empfänger Ihrer Daten sind darüber hinaus ggf. Dienstleister, die wir für die Erbringung unserer Dienstleistung weisungsgebunden einsetzen (sog. Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO).

Zur Durchführung von Video-Interviews (Vorstellungsgespräche) setzen wir den Auftragsverarbeiter „Zoom“ der Zoom Video Communications, Inc ein. Als Anbieter der Webmeeting-Software erhält „Zoom“ Zugang zu Ihren Daten, soweit dies im Rahmen der Auftragsverarbeitung vorgesehen ist. „Zoom“ ist ein Dienst, der von einem Anbieter aus den USA erbracht wird. Bei den USA handelt es sich um ein Drittland außerhalb der Europäischen Union. Länder außerhalb der Europäischen Union handhaben den Schutz von personenbezogenen Daten anders als Länder innerhalb der Europäischen Union. Es gibt aktuell keinen Beschluss der EU-Kommission, dass Drittländer allgemein ein angemessenes Schutzniveau bieten. Eine sichere Übermittlung in die USA ist derzeit nicht vollständig möglich. Wir haben aber mit Zoom den von der Kommission der Europäischen Union für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten in Drittländern bereitgestellten Datenschutzvertrag (EU-Standarddatenschutzklauseln) geschlossen, um das Datenschutzniveau weitestgehend zu sichern. Eine Kopie dieses Datenschutzvertrags können Sie unter den oben angegebenen Kontaktdaten anfordern.

Ihre Rechte

Als betroffene Person haben Sie das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO) sowie auf Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO) oder auf Löschung, sofern einer der in Art. 17 DSGVO genannten Gründe vorliegt, z.B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden. Es besteht zudem das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, wenn eine der in Art. 18 DSGVO genannten Voraussetzungen vorliegt und in den Fällen des Art. 20 DSGVO das Recht auf Datenübertragbarkeit. Sofern die Verarbeitung von Daten auf Grundlage Ihrer Einwilligung erfolgt, sind Sie nach Art. 7 DSGVO berechtigt, die Einwilligung in die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit zu widerrufen. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir bestimmte Daten für die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben trotz Ihres Widerrufes ggf. für einen bestimmten Zeitraum aufbewahren müssen (vgl. Sie hierzu näher „Datenlöschung“).

Widerspruchsrecht

In Fällen, in denen wir Ihre personenbezogenen Daten auf der Rechtsgrundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO verarbeiten, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einzulegen. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, es liegen nachweisbar zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung vor, die gegenüber Ihren Interessen, Rechten und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Darüber hinaus haben Sie als betroffene Person das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden Daten gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt. Das Beschwerderecht kann insbesondere bei einer Aufsichtsbehörde in dem Mitgliedstaat des Aufenthaltsorts oder des Arbeitsplatzes der betroffenen Person oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes geltend gemacht werden. Die Kontaktdaten der zuständigen Aufsichtsbehörde lauten:

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Friedrichstr. 219
10969 Berlin
Telefon: +49 (0)30 138 890
Telefax: +49 (0)30 215 505 0
E-Mail: mailbox[ät]datenschutz-berlin.de